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PubertÀt
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Die PubertĂ€t (von lat. pubertas „Geschlechtsreife“) ist der Teil der Adoleszenz, in welchem der entwicklungsphysiologische Verlauf der geschlechtlichen Reifung bis zur Geschlechtsreife im Sinne von FortpflanzungsfĂ€higkeit fĂŒhrt. Im Verlaufe des Wachstums erfolgen auch VerĂ€nderungen des Körperbaus. Die PubertĂ€t ist der Zeitabschnitt der Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen. Der Begriff ist etwa seit dem 16. Jahrhundert in Gebrauch.

Im Normalfall wird die PubertÀt bei MÀdchen zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr und bei Jungen zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr durchlaufen.cite-ref-1[1] In diesem Entwicklungsstadium kommt es unter der erhöhten Konzentration von Geschlechtshormonen dann bei beiden Geschlechtern zur AusprÀgung der sekundÀren Geschlechtsmerkmale, wie etwa der geschlechtsspezifischen Körperbehaarung und der weiblichen Brust. Bei MÀdchen beginnt in der PubertÀt die Menstruation (Menarche) und die Bildung von befruchtungsfÀhigen Eizellen (Ovulation) in den Eierstöcken, bei den Jungen Vermehrung der Muskelmasse, Wachstum von Hoden und Penis, die Spermienproduktion in den Hoden (Spermarche), der Bartwuchs und das Tieferwerden der Stimme. Der Beginn und der Verlauf der PubertÀt werden in erster Linie genetisch gesteuert, wobei den PubertÀtsgenen KiSS1 und KiSS1R (ehemals GPR 54) eine besondere Bedeutung zukommt.cite-ref-2[2]

WĂ€hrend man frĂŒher annahm, dass sich die SexualitĂ€t des Menschen erst mit der PubertĂ€t entwickelt, gilt es heute als anerkannt, dass der Mensch schon als Kind sexuelle Regungen hat (siehe auch: kindliche SexualitĂ€t).cite-ref-3[3]

Contents

‱ MĂ€dchen
‱ Jungen
‱ MĂ€dchen
‱ Jungen
‱ MĂ€dchen
‱ Jungen
‱ Vererbung
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Physiologische Grundlagen

UnabhĂ€ngig vom Geschlecht findet bei Kindern auch schon lange vor der PubertĂ€t eine gleichzeitige, doch im Vergleich zum Lebensabschnitt der Geschlechtsreifung geringfĂŒgige Produktion von Östrogenen und Androgenen wie beispielsweise Testosteron statt, allerdings bei Jungen und MĂ€dchen in jeweils verschiedenen Mengenanteilen. Da bei MĂ€dchen deutlich mehr Östrogene und bei Jungen mehr Androgene hergestellt und ausgeschĂŒttet werden, bezeichnet man Östrogene als weibliche und Androgene als mĂ€nnliche Geschlechtshormone.

Die PubertĂ€t beginnt, wenn die HirnanhangdrĂŒse mithilfe von Releasing-Hormonen und Gonadotropinen Signale an den Körper sendet, in den Eierstöcken und Hoden verstĂ€rkt Geschlechtshormone zu bilden und ins Blut auszuschĂŒtten. Bei MĂ€dchen sind es in erster Linie Östrogene, bei Jungen Testosteron.

MĂ€dchen

Hier erfolgt ĂŒber das Hypothalamische (In der Grafik: Nr. 2) Gonadotropin-releasing-Hormon und den im Hypophysenvorderlappen gebildeten Gonadotropinen FSH und LH die Regulation der in den Eierstöcken (7) produzierten Östrogene. Die auch in den Nebennieren (5, auch auf weiblicher Seite) gebildeten Östrogene sind dieser Regelung nicht unterworfen. Zu den Östrogenen gehört das biologisch wirksamste Östrogen 17-ÎČ-Östradiol (17ÎČ-Estradiol), das wesentlich schwĂ€cher wirkende und bislang nur als biologisch bedeutungslos erkannte Östron (Estron), sowie noch mindestens 20 andere Östrogene.cite-ref-keidel206-4-0[4]

Jungen

Bei mĂ€nnlichen Kindern und Erwachsenen findet die Produktion von Testosteron in den Leydig-Zwischenzellen der Hoden (8) statt, ebenso die Bildung des deutlich vermĂ€nnlichend wirkenden Androsterons, sowie in sehr geringen Mengen auch die Herstellung und AusschĂŒttung von Östrogenen.

Dieser Ablauf wird ĂŒber das im Hypothalamus (direkt ĂŒber 2) von GnRH-Neuronen ausgeschĂŒttete Gonadotropin-releasing-Hormon (GnRH),cite-ref-5[5] das im Hypophysenvorderlappen (2) gebildete Follikelstimulierendes Hormon (FSH) und das ebenfalls dort gebildete Gonadotropin Luteinisierendes Hormon (LH) geregelt.

Das Gesamttestosteron besteht zu 40 bis 50 % aus bioaktivem, d. h. Albumin-gebundenem, Testosteron wie auch SHbG-gebundenem Testosteron (50 bis 60 %) und freiem Testosteron (1 bis 2 %).cite-ref-6[6] Von dieser Regelung unabhÀngig erfolgt in den Nebennieren (5) die Bildung von Nebennierenandrogenen.cite-ref-keidel205-7-0[7]

Hormonelle VerÀnderungen vor der PubertÀt

Heutzutage beginnen im gesunden, wohlernĂ€hrten menschlichen Körper in der Regel ab einem Alter von acht oder neun Jahren die der PubertĂ€t zugrunde liegenden hormonellen VerĂ€nderungen. Durch die erhöhte Produktion von Geschlechtshormonen wird die sexuelle Reifung ausgelöst und befördert. Auf Grund einer Wechselwirkung zu den vermehrt gebildeten Geschlechtshormonen werden einerseits unter Regulation des im Hypothalamus produzierten Somatotropin-releasing-Faktors (SRF = GhRH = GRF) und dem Somatostatin auch im Hypophysenvorderlappen verstĂ€rkt Wachstumshormone (Somatotropin) und andererseits in der SchilddrĂŒse (3) Thyroxin hergestellt und ausgeschĂŒttet. Diese fĂŒhrt im Verlauf der Geschlechtsreifung neben der Testosteronwirkung ebenfalls zu einer verstĂ€rkten Zunahme der KörpergrĂ¶ĂŸe (PubertĂ€tswachstumsschub). Mit Einsetzen der PubertĂ€t bildet sich bei beiden Geschlechtern der Thymus (4) zurĂŒck (Involution), so dass spĂ€ter bei Erwachsenen nur noch ein Thymusrestkörper bzw. retrosternaler Fettkörper ĂŒbrig bleibt, der hauptsĂ€chlich aus Fettgewebe besteht.

MĂ€dchen

Bei MĂ€dchen beginnen die Eierstöcke schon vor der PubertĂ€t unter dem Ansteigen der Gonadotropinkonzentration im Blut langsam und kontinuierlich vermehrt Östrogene herzustellen und ebenfalls ins Blut auszuschĂŒtten. Dieser Geschlechtshormonanstieg löst dann den Beginn der Brustentwicklung (Thelarche) und die Entwicklung der GebĂ€rmutter und der Scheide aus. Die Ausbildung weiblicher Proportionen und die Regulation der Menstruationszyklen ist auch von den Östrogenen abhĂ€ngig.

Andererseits werden auch vor Beginn der PubertÀt in den Nebennieren der MÀdchen in geringen Mengen Androgene gebildet, welche das LÀngenwachstum und den Beginn der Schamhaarentwicklung (Pubarche) anregen.

Jungen

Unter dem Ansteigen der Gonadotropinkonzentration im Blut erhöht sich bei Jungen schon deutlich vor der eigentlichen PubertĂ€t die Testosteronproduktion in den Leydig-Zellen der Hoden. Dieses mĂ€nnliche Geschlechtshormon prĂ€gt ganz allgemein die sekundĂ€ren Geschlechtsmerkmale, fĂŒhrt zu Muskel- und Körperwachstum und ist auch verantwortlich fĂŒr die zunehmende Körperbehaarung. Das Gonadotropin steuert zunĂ€chst den Beginn der Scham- und Achselbehaarung (Pubarche) und im Verlauf der PubertĂ€t auch die AusprĂ€gung von Barthaar, Brustbehaarung und ĂŒbriger Körperbehaarung.

Als Folge der Testosteronspiegelerhöhung um das Zwei- bis Dreifache kurz vor der PubertĂ€t, wird im Einzelnen das Wachstum von Penis, Hodensack, Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Samenblase, Prostata, PrĂ€putial- und BulbourethraldrĂŒsen stimuliert.cite-ref-keidel205-7-1[7] Deshalb ist es bei Jungen möglich, dass auch schon kurz vor Eintritt der PubertĂ€t erstmals bei einem Orgasmus eine – wenn auch sehr geringe – Ausscheidung von ĂŒberwiegend Prostatasekret stattfinden kann (Ejakularche), welche sehr oft auch als Ejakulation im Sinne von „samenloser Erguss“ bezeichnet wird.cite-ref-8[8] Voraussetzung dafĂŒr sind ganz allgemein eine besonders starke AusprĂ€gung beziehungsweise Entwicklung der primĂ€ren Geschlechtsorgane, eine leichte sexuelle Erregbarkeit, ein sexuelles Interesse und eine hĂ€ufigere, als unbelastend, lustvoll und befriedigend empfundene sexuelle AktivitĂ€t (meist Masturbation). Jungen masturbieren gemĂ€ĂŸ mehreren Studien im Durchschnitt mit ungefĂ€hr zwölf Jahren zum ersten Mal.cite-ref-9[9]cite-ref-10[10] In der PubertĂ€t ist der Anteil regelmĂ€ĂŸig masturbierender Jungen und MĂ€nner sehr hoch und liegt bei 15-jĂ€hrigen MĂ€nnern bei nahe 100 %.cite-ref-silja-matthiesen-11-0[11]cite-ref-beleg1-12-0[12] Die meisten Jugendlichen masturbieren im Durchschnitt mehrmals die Woche bis mehrmals tĂ€glich; der Durchschnitt liegt bei etwa acht bis neun Mal die Woche.cite-ref-silja-matthiesen-11-1[11]cite-ref-beleg1-12-1[12]

Reifung in der PubertÀt

Das Eintrittsalter in diese VerĂ€nderungen ist variabel, die Reihenfolge der VerĂ€nderungen ist jedoch in aller Regel konstant. Die Tanner-Stadien klassifizieren diese VerĂ€nderungen und gliedern die pubertĂ€re körperliche Entwicklung in fĂŒnf Kategorien vom Kind bis zum Erwachsenen.

MĂ€dchen

Über eine Mehrproduktion der hypothalamischen Gonadotropin releasing Hormone und der Gonadotropine FSH und LH setzt sich auch wĂ€hrend der PubertĂ€t bei MĂ€dchen die gesteigerte Produktion und AusschĂŒttung von Östrogenen in den Eierstöcken fort. Die Wirkung dieser Östrogene bestimmen zum wesentlichen Teil die folgende PubertĂ€tsentwicklung.

Sie sind zu Beginn fĂŒr die FortfĂŒhrung der Brustentwicklung verantwortlich und fördern das allgemeine Wachstum der MilchdrĂŒsen (Mamma, -ae; lat. Glandula mammaria, 3) – und damit auch die BrustvergrĂ¶ĂŸerung – zugleich auch eine allmĂ€hliche, differenzierende Weiterentwicklung dieser DrĂŒsen. Außerdem vermitteln die Östrogene das Wachstum der Brustwarzen (Mamillen, lat. Papilla mammaria, 4) und des Brustwarzenhofes (lat. Areola, 5), ferner die Pigmentation der Brustwarzen und ihre Erigierbarkeit. Außerdem verstĂ€rkt sich die Entwicklung der insgesamt typisch weiblichen Körperform mit zugehöriger Fettverteilung (hier an der Brust: 7).cite-ref-keidel206-4-1[4]

Allerdings schließen diese gesteigerten Östrogenkonzentrationen dann im Verlauf der PubertĂ€t bei MĂ€dchen auch die Epiphysenfugen und beenden damit das LĂ€ngenwachstum.cite-ref-keidel206-4-2[4] Außerdem wird von den Östrogenen auch die relativ glatte Begrenzung der Schambehaarung verursacht.

Auch die Vulva verĂ€ndert sich im Laufe der PubertĂ€t deutlich, da das Ă€ußere Genitale ebenfalls auf Geschlechtshormone reagiert. Die Hautfarbe wandelt sich, und die Strukturen der Vulva werden grĂ¶ĂŸer und ausgeprĂ€gter. Diese Entwicklung betrifft die Klitoris (5) und die inneren (Labia minora pudendi) und Ă€ußeren Schamlippen (Labia majora pudendi), ganz besonders jedoch die hormonsensible Haut der Vagina und deren Vorhof.

Die Menarche (erste Menstruation) tritt erst auf dem Höhepunkt des Körperwachstums auf, wenn der Körper des MĂ€dchens groß genug ist, ein Kind auszutragen.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Dabei hat allerdings meistens zuvor noch keine Ovulation stattgefunden, weshalb eine solche Blutung auch als „Abbruchblutung“, und ein derartiger Zyklus als „anovulatorischer Zyklus“ bezeichnet wird. Erst nach einigen weiteren, unregelmĂ€ĂŸigen Blutungen dieser Art, kommt es zur ersten Ovulation (Ovularche) und anschließend auch zu einer ersten echten Menstruation.cite-ref-15[15]

Die im Vergleich zu der Östrogenproduktion wesentlich geringere Herstellung und AusschĂŒttung von Androgenen in den Nebennieren der MĂ€dchen setzt sich in der PubertĂ€t fort, regt das LĂ€ngenwachstum und das Ausbilden der Schamhaare an und ist spĂ€ter auch fĂŒr das Auftreten der Achselbehaarung und gegebenenfalls weiterer Körperbehaarung verantwortlich.cite-ref-keidel206-4-3[4] Die Entwicklung der BrĂŒste, der Scham- und Achselhaare ist meist am Ende der PubertĂ€t abgeschlossen.

Folgende Tabelle gibt an, wann die einzelnen VerÀnderungen stattfinden:

| VerÀnderung | Zeitraum |
|---|---|
| Erste Schambehaarung | 8.–13. Lebensjahr |
| Erster pubertĂ€rer Wachstumsschub | 8.–15. Lebensjahr |
| Wachstumsbeginn von Scheide und GebĂ€rmutter | 9.–13. Lebensjahr |
| Beginn der Brustentwicklung | 9.–16. Lebensjahr |
| Erste Monatsblutung (Menarche) | 10.–16. Lebensjahr [ 16 ] |
| Volle Brustentwicklung | 12.–17. Lebensjahr |
| Akne (nicht zwingend) | etwa ab 14.–15. Lebensjahr |

Jungen

Unter dem Einfluss des durch die erhöhte Gonadotropinkonzentration ausgelösten Testosteronspiegelanstiegs setzen sich im Verlaufe der PubertĂ€t die VergrĂ¶ĂŸerung der Hoden fort und beginnt eine VerĂ€nderung der OberflĂ€chenbeschaffenheit und FĂ€rbung des Hodensacks. Außerdem wird durch diese Hormonstimulation das Wachstum des Penis, der Nebenhoden, und der akzessorischen GeschlechtsdrĂŒsen weitergefĂŒhrt und spĂ€testens zu Beginn der eigentlichen PubertĂ€t erscheinen auch die ersten Schamhaare. Erst danach nimmt das Körperwachstum der Jungen zu. Noch vor dem Höhepunkt dieses Wachstums beginnen die Hoden meist in der Mitte der PubertĂ€t erste Spermien zu produzieren. Die Spermarche trat innerhalb der Jahre 1980 bis 2001 um 1,7 Jahre frĂŒher auf. Am Ende dieser Zeitspanne lag sie im Mittel zwischen 11,9 und 12,4 Jahren.cite-ref-17[17] Obwohl nach Hochrechnungen und SchĂ€tzungen seit 1860 bei MĂ€dchen die erste Menstruation ebenfalls um mehrere Jahre eher auftritt, verglichen mit Beginn der Erhebungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts, zeigt sich bei Jungen eine stĂ€rkere VerfrĂŒhung der Geschlechtsreife als bei MĂ€dchen.cite-ref-18[18] Die Angaben sind AnnĂ€herungswerte. In zeitlicher NĂ€he dazu – etwa 14 Tage – kommt es anschließend zu einer ersten Ejakulation im Sinne von „Samenerguss“ (Ejakularche), entweder bei einem durch sexuelle AktivitĂ€t bewusst ausgelösten Orgasmus oder bei einer ersten Pollution (Polluarche). Damit hat die Geschlechtsreifung ihren Zielpunkt, die „Geschlechtsreife“ erreicht. Mit der Funktionslust ist wegen der synchronen zentralen Steuerung durch die Hypophyse auch der psychische Bestandteil der FĂ€higkeit zur Wahl und Akzeptanz von Partnern geregelt und ebenso wie die FertilitĂ€t vorhanden.

AnfĂ€nglich enthĂ€lt das Ejakulat nur wenige Spermien mit zumeist geringer QualitĂ€t, so dass die Fruchtbarkeit zunĂ€chst deutlich vermindert, aber nicht völlig ausgeschlossen ist. Wenn im Durchschnitt mit etwa 13 Jahren das Körperwachstum auf dem Höhepunkt angelangt ist, sind die VergrĂ¶ĂŸerung von Hoden und Penis fast vollstĂ€ndig abgeschlossen. Die ersten Schamhaare zeichnen sich als Haargrenzen nach der Spermarche ab (Tannerstadium 2). Die Grenzen des Scham- und Haupthaares bleiben bei Jungen (wie auch bei MĂ€dchen) zwei Jahre lang unverĂ€ndert erhalten (die These einiger Forscher ist, dass Jungen zwar geschlechtsreif sind, aber nicht wie MĂ€nner aussehencite-ref-19[19]), bis nach Schließung dieses Zeitfensters innerhalb von 14 Tagen die Ganzkörperbehaarung zu sprießen beginnt.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21] Die StĂ€rke der Ganzkörperbehaarung verlĂ€uft sowohl individuell wie auch in verschiedenen Populationen sehr unterschiedlich. Nach Ende der PubertĂ€t steigert sich außerdem der erhöhte Testosteronspiegel bei mĂ€nnlichen Heranwachsenden mit seiner anabolisierenden Wirkung zusammen mit Somatropin, den SchilddrĂŒsenhormonen und Insulin das Knochenwachstum bis zu der genetisch festgelegten Extremwert, in dem dann die Epiphysenfugen geschlossen werden und damit auch das LĂ€ngenwachstum beendet wird.cite-ref-keidel205-7-2[7]

In der PubertĂ€t steigern die Hoden andererseits auch die Östrogenproduktion und -ausschĂŒttung, die allerdings im Vergleich zur Testosteronproduktion wie auch schon vor der PubertĂ€t deutlich geringer ausfĂ€llt. Bei etwa 50 % der Jungen kann im Verlauf der PubertĂ€t ein in aller Regel vorĂŒbergehendes und meist schmerzloses Anschwellen der Brust auftreten. Lange Zeit glaubte man, dass diese PubertĂ€tsgynĂ€komastie durch die erhöhte Östrogenbildung und eine dadurch bedingte Verschiebung des Östrogen/Testosteron-VerhĂ€ltnisses in Richtung Östrogen verursacht ist. Durch eine Studie in DĂ€nemark konnte diese Annahme nicht bestĂ€tigt werden. Vielmehr sprechen neue Befunde dafĂŒr, dass der signifikant erhöhte insulinĂ€hnliche Wachstumsfaktor Insulin-like growth factor 1 (IGF-1) zusammen mit den erhöhten Östrogenen dieses pubertĂ€re Brustwachstum bewirkt, bei ebenfalls erhöhtem Testosteronspiegel und damit einem unverĂ€nderten VerhĂ€ltnis von Östrogenen zu Testosteron.cite-ref-22[22]

Folgende Tabelle gibt an, wann die einzelnen VerÀnderungen stattfinden:

| VerÀnderung | Zeitraum |
|---|---|
| Hodenwachstum | 9.–14. Lebensjahr |
| Erster Erguss ohne Samen (nicht zwingend) | 10.–12,5. Lebensjahr |
| Peniswachstum | 10.–14. Lebensjahr |
| Erste Schambehaarung | 9,5.–12,9. Lebensjahr |
| Erster pubertĂ€rer LĂ€ngenwachstumsschub | 11.–14. Lebensjahr |
| Erste Achselbehaarung | etwa 12.–14. Lebensjahr |
| Oberlippenflaum | 12.–15. Lebensjahr |
| Stimme schwankt | 11.–16. Lebensjahr |
| Stimme tief | 13.-17,5. Lebensjahr |
| Erste Samenzellen ( Spermarche ) | 9.–13. Lebensjahr |
| Erster Samenerguss [ 23 ] | nach dem Zeitpunkt der Spermarche |
| Akne (nicht zwingend) | 14.–21. Lebensjahr |
| Ende des LĂ€ngenwachstums | 15.–21. Lebensjahr |

Geschlechtsspezifische Reifung im Knochenbau

Das frĂŒhadoleszente Wachstum umfasst die Statur und die meisten Dimensionen des Beckens, die eine Ă€hnliche Wachstumsgeschwindigkeit aufweisen wie das ĂŒbrige Skelett. Das spĂ€tadoleszente Wachstum umfasst bei weiblichen Jugendlichen zehn, bei mĂ€nnlichen Jugendlichen vier Bereiche. Sie beinhaltet die Verknöcherung der BeckenkĂ€mme und Sitzbeinhöcker.

Diese Beckenregionen zeigen ein verlĂ€ngertes spĂ€tes Wachstum nach dem Hauptwachstumsschub und grĂ¶ĂŸere Wachstumsschritte bei weiblichen Jugendlichen. Das prĂ€adoleszente Wachstum aber insbesondere das spĂ€tadoleszente Wachstumsmuster fĂŒhrt zu einem Geschlechtsdimorphismus im Beckenbereich. In einer LĂ€ngsschnittstudie anhand von Röntgenaufnahmen von 180 Probanden beiderlei Geschlechts zeigten vorpubertĂ€re Probanden nur geringe Unterschiede in der Anatomie des Beckens. Im Alter von achtzehn Jahren sind die Geschlechtsunterschiede in der BeckengrĂ¶ĂŸe signifikant. Im VerhĂ€ltnis zur individuellen KörpergrĂ¶ĂŸe haben weibliche 18-JĂ€hrige ein grĂ¶ĂŸeres Becken und mĂ€nnliche 18-JĂ€hrige ein grĂ¶ĂŸeres Acetabulum.cite-ref-24[24]

Auslöser fĂŒr PubertĂ€tsunterschiede

Seit dem 19. Jahrhundert ist das Eintrittsalter in die PubertĂ€t bei beiden Geschlechtern langsam gesunken und setzt in den meisten europĂ€ischen LĂ€ndern, abgesehen von einer klinischen Pubertas praecox, immer frĂŒher ein.cite-ref-25[25]cite-ref-26[26]

Verschiedene Faktoren nehmen unterschiedlich starken Einfluss auf Beginn, Verlauf und AusprÀgung der PubertÀt von gesunden Individuen oder Gruppen.

Vererbung

Die PubertĂ€t wird zu einem großen Teil genetisch gesteuert. Dabei kommen innerhalb eines sogenannten „hypothalamischen Gennetzwerkes“ mit ĂŒber- und untergeordneten Genen, welches insgesamt auf allen Ebenen in Wechselwirkung mit anderen Genen und Gennetzwerken des Körpers steht, neben vielen anderen den PubertĂ€tsgenen KiSS1 und KiSS1R (GPR 54) eine besondere Bedeutung zu. Das gesamte Gennetzwerk beeinflusst in verstĂ€rkenden (Exzitation) und hemmenden (Inhibition) Regelkreisen die GnRH-Neuronen und beeinflusst damit die Abgabemenge der von diesen gebildeten Gonadotropin-releasing-Hormonen.cite-ref-27[27] So wird von dem KiSS1-Gen das Kisspeptin kodiert, welches innerhalb eines verstĂ€rkenden Regelkreises an dem von dem KiSS1R-Gen kodierten KiSS1-Rezeptor auf der OberflĂ€che der GnRH-Neuronen andockt und sie zu einer gesteigerten Abgabe von Gonadotropin-releasing-Hormonen anregt.

Eineiige Zwillinge entwickeln sich nahezu synchron. So liegt der Beginn der Menstruation bei weiblichen eineiigen Zwillingen ein bis zwei Monate auseinander, wÀhrend es bei zweieiigen Zwillingen bis zu zwölf Monate sind.

ErnÀhrung/Sport

Fettzellen stimulieren bei MĂ€dchen die Produktion von Geschlechtshormonen, so dass durch eine plötzliche Gewichtszunahme und eine Steigerung des Körperfettanteils die sexuelle Reife ausgelöst werden kann. FrĂŒh ansetzende Essstörungen können die PubertĂ€t verzögern. Sportlich sehr aktive MĂ€dchen bzw. MĂ€dchen mit sehr niedrigem Fettanteil erreichen dementsprechend die sexuelle Reife oftmals erst spĂ€t.cite-ref-28[28]

Körperliche Gesundheit

Die nicht selten auftretende hormonell bedingte Akne (PubertĂ€tspickel) ist meist ein vorĂŒbergehendes Problem. Sie kann aber auch einen medizinisch behandlungsbedĂŒrftigen Schweregrad annehmen und fĂ€llt dann in den ZustĂ€ndigkeitsbereich der Dermatologen.

Diverse Genmutationen mit dadurch ausgelösten SchĂ€digungen verschiedener Regelkreise und Nervenzentren oder Störungen der SchilddrĂŒse im Kindesalter können die PubertĂ€t entweder vorzeitig einsetzen lassen oder verzögern, wie auch das Erreichen der Geschlechtsreife ganz verhindern.cite-ref-29[29] Die erste Menstruation ist in Gebieten hĂ€ufig verzögert, in denen Armut und dementsprechend hĂ€ufiger Infektionskrankheiten und UnterernĂ€hrung auftreten.

Emotionale Gesundheit

Eine schwache emotionale Gesundheit kann die PubertĂ€t frĂŒher beginnen lassen. In Familien mit vielen Problemen ist das frĂŒhe GrĂŒnden einer eigenen Familie anscheinend eine Anpassung.cite-ref-30[30]cite-ref-31[31]cite-ref-32[32]cite-ref-33[33]

Abweichungen vom normalen Verlauf der PubertÀt

Neben den als normal angesehenen Schwankungen im Beginn und Verlauf der PubertĂ€t, kann diese auch außerhalb der normalen Schwankungen verfrĂŒht oder verspĂ€tet auftreten. Mögliche Ursachen können erblich bedingt sein oder durch bestimmte Krankheiten ausgelöst werden.

VerfrĂŒhte PubertĂ€t

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Hauptartikel

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Pubertas praecox

Bestimmte Erkrankungen oder genetische GrĂŒnde können zu einem verfrĂŒhten, etwa vor dem neunten Lebensjahrcite-ref-34[34] erfolgenden, Auftreten von PubertĂ€tsmerkmalen fĂŒhren. Dies wird als Pubertas praecox bezeichnet. Zu den Ursachen zĂ€hlen unter anderem Gendefekte und hormonaktive Tumoren der Hypophyse und die Hypothyreose. MĂ€dchen sind von der Pubertas praecox deutlich hĂ€ufiger betroffen als Jungen.

VerspÀtete, angehaltene oder ausgebliebene PubertÀt

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Hauptartikel

:

Pubertas tarda

Eine verspĂ€tet einsetzende PubertĂ€t (Pubertas tarda) tritt beispielsweise bei Mutationen der Gene KiSS1 und KiSS1R (GPR 54) und bei chronischen Erkrankungen wie angeborenen Herzfehlern, Diabetes mellitus sowie seltener bei endokrinen Störungen wie dem Fröhlich-Syndrom auf. Der hĂ€ufigste Grund stellt aber die konstitutionelle Entwicklungsverzögerung dar, die familiĂ€r genetisch bedingt ist und nachfolgend zu einer normalen PubertĂ€tsabfolge fĂŒhrt (sogenannte SpĂ€tzĂŒnder).cite-ref-35[35] Daneben kann es auch zu einem Anhalten oder kompletten Ausbleiben der PubertĂ€t kommen und wird ebenfalls als Pubertas tarda klassifiziert.

Psychische PubertÀtsmerkmale

Die PubertÀt hat nicht nur körperliche VerÀnderungen zur Folge, sondern sie beeinflusst auch den emotionalen Zustand und das Sozialverhalten der Jugendlichen.

Stimmungsschwankungen, Launenhaftigkeit

Wurden Stimmungsschwankungen wĂ€hrend der PubertĂ€t frĂŒher hĂ€ufig auf ein erhöhtes Hormonniveau zurĂŒckgefĂŒhrt, so ist inzwischen geklĂ€rt, dass diese Beziehung zwar besteht, jedoch nicht so stark ist wie angenommen. Vielmehr ist eine Kombination von hormonellen und situativen Faktoren fĂŒr die Stimmungsschwankungen und Launenhaftigkeiten verantwortlich. Die Heranwachsenden kommen wĂ€hrend der PubertĂ€t vermehrt in problembelastete Situationen, vor allem wenn diese Situationen von Erwachsenen strukturiert werden (Unterricht, Arbeit, FamilienaktivitĂ€ten). Durch die vermehrte HormonausschĂŒttung wird auf diese Situationen mit stĂ€rkeren GefĂŒhlen reagiert.

Beziehung zu den Eltern

WĂ€hrend der PubertĂ€t berichten sowohl Eltern als auch Jugendliche, dass sie sich einander nicht mehr so nahe fĂŒhlen. Ein Grund fĂŒr die auftretenden Probleme zwischen Kind und Eltern kann die verbesserte UrteilsfĂ€higkeit des Kindes sein, wodurch das Handeln der Eltern eher in Frage gestellt und kritisiert wird. ZusĂ€tzlich verĂ€ndern sich mit der körperlichen Reife auch die Rollen der Jugendlichen in ihrem Leben und sie wollen dementsprechend als Erwachsene behandelt werden. Die Heranwachsenden wollen auch fĂŒr ihren Freizeitbereich mehr Verantwortung ĂŒbernehmen. Die Eltern wollen ihre Kinder jedoch vor Schaden bewahren und nehmen so eine Gegenposition ein. Die meisten dieser Streitereien sind nur von oberflĂ€chlicher Natur und gefĂ€hrden nicht die schĂŒtzenden Familienbande. Die Jugendlichen streiten sich auch öfter mit ihren Geschwistern. HĂ€ufig wird die PubertĂ€t wegen der Streitereien auch „zweite Trotzphase“ genannt.

Sexuelle AktivitĂ€t und VerhĂŒtungsmittel

Wie frĂŒh und wie hĂ€ufig Heranwachsende sich auf sexuelle AktivitĂ€ten einlassen, ist mit verschiedenen Faktoren verbunden. Heranwachsende haben durchschnittlich bei folgenden Faktoren frĂŒher Sex, vor allem wenn diese gekoppelt vorliegen:

‱ frĂŒh einsetzende PubertĂ€t
‱ Scheidung der Eltern/alleinerziehende Elternteile
‱ große Familien
‱ wenig oder kein religiöses Engagement
‱ sexuell aktive Geschwister und Freunde
‱ schlechte Schulleistungen
‱ niedrige Bildungsziele
‱ Tendenz zu normwidrigem Verhalten

Obgleich auch fĂŒr sehr junge Teenager VerhĂŒtungsmittel zur VerfĂŒgung stehen, ergab eine Studie, dass 15 % der Jungen und 12 % der MĂ€dchen in Deutschland bei ihrem ersten Geschlechtsakt kein VerhĂŒtungsmittel benutzt haben (Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2004).

Nach der Studie JugendsexualitĂ€t 2006 der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung haben zwölf Prozent der 14-jĂ€hrigen MĂ€dchen bereits Sex gehabt, was genau dem Wert des Jahres 2001 entspricht.cite-ref-s-ddeutsche-zeitung-36-0[36]

Nach einigen unregelmĂ€ĂŸigen „unechten“ Monatsblutungen setzt die Ovulation ein und mit der dadurch erlangten Geschlechtsreife tritt auch die tatsĂ€chliche EmpfĂ€ngnisbereitschaft ein. Der Zeitraum zwischen erster „unechter“ Monatsblutung (Menarche) und erster Ovulation ist bei jedem MĂ€dchen unterschiedlich lang und allein durch Ă€ußere Beobachtung ohne jede Hilfsmittel nicht eindeutig bestimmbar. Die PubertĂ€t kann bei jedem MĂ€dchen etwas anders ablaufen und so können erste „unechte“ Menstruationen so unauffĂ€llig verlaufen, dass sie ĂŒbersehen oder mit Weißfluss verwechselt werden. MĂ€dchen können bereits wenige Tage vor der ersten Ovulation also auch vor der ersten „echten“ Menstruation empfĂ€nglich sein, da die Spermien in den Eileitern einige Tage ĂŒberlebensfĂ€hig sind.

Im Jahr 2001 wurden in Deutschland 7447 Kinder von Teenager-MĂŒttern geboren, 2004 waren es 6969. Dabei ist die HĂ€ufigkeit der Schwangerschaften unter MĂ€dchen aus sozial schwĂ€cheren Schichten im Vergleich zu den stĂ€rker etablierten Schichten fĂŒnf Mal so hoch.cite-ref-s-ddeutsche-zeitung-36-1[36]

AufklÀrung

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Hauptartikel

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Sexuelle AufklÀrung

Vor allem verantwortungsbewusste, praktisch tĂ€tige Mediziner, Sexualtherapeuten, forschende und lehrende Sexualwissenschaftler und auch PĂ€dagogen, die sich auch oder besonders mit dem Bereich Körper und SexualitĂ€t befassen, geben Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten immer wieder den nachdrĂŒcklichen Rat, rechtzeitig vor Beginn der durch die Geschlechtsreifung ausgelösten körperlichen VerĂ€nderungen die betreffenden Kinder oder Jugendlichen altersgemĂ€ĂŸ mit sachlicher Genauigkeit, aber möglichst einfachen Worten ĂŒber diese VorgĂ€nge persönlich aufzuklĂ€ren. Ein möglichst unverklemmtes, freundliches und auch unter Respektierung der IntimsphĂ€re des Heranwachsenden dennoch vertrauliches GesprĂ€ch ist beispielsweise durch eine bloße Überlassung von AufklĂ€rungsliteratur letztlich nicht zu ersetzen. Ohne jede sachgerecht persönliche AufklĂ€rung besteht die Gefahr, dass entweder große oder völlige Unwissenheit von anderen zum Nachteil der Pubertierenden ausgenutzt wird oder falsche Informationen allgemeine Unsicherheit, vielleicht sogar Ängste auslösen und verfestigen können. Andererseits besteht die Gefahr einer unangebrachten Sorglosigkeit, so dass ein unbemerkt geschlechtsreif gewordenes MĂ€dchen gegebenenfalls ungewollt schwanger und der mitbeteiligte, vielleicht ebenfalls unbemerkt geschlechtsreif gewordene Junge fĂŒr eine solche Schwangerschaft mitverantwortlich wird.

Literatur

‱ E. J. Haeberle: Die SexualitĂ€t des Menschen. De Gruyter, Berlin / New York 1983, ISBN 3-11-008753-7.
‱ Lois Jovanovic, Genell J. Subak-Sharpe: Hormone. Das medizinische Handbuch fĂŒr Frauen. (Originalausgabe: Hormones. The Woman’s Answerbook. Atheneum, New York 1987) Aus dem Amerikanischen von Margaret Auer, Kabel, Hamburg 1989, ISBN 3-8225-0100-X, S. 13 f., 63 ff., 72 ff., 79 ff., 263 f. und 384 f.
‱ W. D. Keidel: Kurzgefasstes Lehrbuch der Physiologie. 2. Auflage, Thieme, Stuttgart 1970.
‱ Laura E. Berk: Entwicklungspsychologie (= Psychologie: Entwicklungspsychologie). 3. aktualisierte Ausgabe, Pearson Studium, MĂŒnchen / Boston [u. a.] 2005, ISBN 3-8273-7110-4.
‱ JĂŒrgen BrĂ€mswig, Angelika DĂŒbbers: Störungen der PubertĂ€tsentwicklung. (Disorders of Pubertal Development.) In: Deutsches Ärzteblatt. Band 106, Nummer 17, 24. April 2009, S. 295–304, doi:10.3238/arztebl.2009.0295.
‱ Willem Heuves: PubertĂ€t. Entwicklungen und Probleme. Hilfen fĂŒr Erwachsene. Brandes & Apsel, Frankfurt a. M. 2010, ISBN 978-3-86099-634-8.
‱ Jesper Juul: PubertĂ€t. Wenn Erziehen nicht mehr geht. Gelassen durch stĂŒrmische Zeiten. Kösel, MĂŒnchen 2010, ISBN 978-3-466-30871-2.
‱ Angela Kling, Eckhard Spethmann: PubertĂ€t. Der Ratgeber fĂŒr Eltern. Mit 10 goldenen Regeln durch alle Phasen der PubertĂ€t. Humboldt, Hannover 2010, ISBN 978-3-86910-613-7.
‱ Reinhard Winter: Jungen & PubertĂ€t. In Beziehung bleiben, wenn alles anders wird. Beltz, Weinheim / Basel 2020, ISBN 978-3-407-86642-4.
‱ Elisabeth Raffauf: Die tun nicht nichts, die liegen da und wachsen – was in der PubertĂ€t hilft. Patmos-Verlag, Ostfildern 2018, ISBN 978-3-8436-1019-3

Weblinks

Commons

: PubertÀt

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: PubertÀt

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Literatur von und ĂŒber PubertĂ€t im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Übersicht PubertĂ€t Jungen/MĂ€dchen von netdoktor.at
‱ Loveline – Infos fĂŒr Jugendliche rund um das Thema PubertĂ€t und SexualitĂ€t (BzGA)
‱ Immer frĂŒher reif – Trend zur immer frĂŒheren Geschlechtsreife ist in Deutschland ungebrochen (Mai 2006)
‱ Entwicklung im Jugendalter, Übung aus PĂ€dagogischer Psychologie (Webarchiv)

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Stages of puberty: what happens to boys and girls. Auf: nhs.uk; letztes Review vom 16. November 2018; zuletzt abgerufen am 2. Mai 2021.
cite-note-22. ↑ Allan Herbison, Jenny Clarkson: Estrogen and kisspeptin regulation of GnRH neurons at puberty. In: Endocrine Abstracts. 2008, Band 16, S. 29.3.
cite-note-33. ↑ Michael R. Bieber: Infantile Sexuality. In: Fedwa Malti-Douglas (Hrsg.): Encyclopedia of Sex and Gender. Band 2 (= Macmillan social science library). Macmillan Reference USA, Detroit 2007, ISBN 0-02-865960-0, S. 765.
cite-note-keidel206-44. ↑ W. D. Keidel: Kurzgefasstes Lehrbuch der Physiologie. Stuttgart 1970, S. 206.
cite-note-55. ↑ Sabine Heger: Neuroendokrine Regulation der GnRH-Neuronenfunktion. Vortrag auf: 51. Symposion der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Endokrinologie (DGE), 7. –10. MĂ€rz 2007, Salzburg; Symposium III: PubertĂ€tsentwicklung und Reproduktion. am 8. MĂ€rz 2007.
cite-note-66. ↑ J. Griffin, J. Wilson: Disorders of the testes and the male reproductive tract. In: P. Reed Larson, Henry Kronenberg, Shlomo Melmed, Kenneth S. Polonsky (Hrsg.): Williams Textbook of Endocrinology. 10th edition, Saunders, Philadelphia 2003, S. 709–769.
cite-note-keidel205-77. ↑ W. D. Keidel: Kurzgefasstes Lehrbuch der Physiologie. Stuttgart 1970, S. 205.
cite-note-88. ↑ Humboldt-UniversitĂ€t Berlin, Magnus-Hirschfeld-Archiv fĂŒr Sexualwissenschaft: Growing Up Sexually, The Sexual Curriculum (Oktober 2002), Abschnitt 16: Prespermarchic Ejaculation? On „Prostatarche“ (Childhood Orgasm) (Memento vom 12. Mai 2013 im Internet Archive)
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cite-note-1010. ↑ Lifeline - Monika Preuk: Tabu-Thema Selbstbefriedigung - Onanieren: warum Masturbation so wichtig ist. Auf: lifeline.de; letzte Aktualisierung: 27. November 2020; zuletzt abgerufen am 19. Mai 2021.
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cite-note-161. Hans-Heinrich Thiemann, Inna Nitz, Andreas Schmeling et al. (Hrsg.): Röntgenatlas der normalen Hand im Kindesalter. 3. ĂŒberarbeitete und erweiterte Auflage, Thieme, Stuttgart 2006, ISBN 3-13-766603-1, Abschnitt 9: Allgemeine Befunde, Menarche. eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
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cite-note-1919. ↑ Werner Stangl: Körperliche und sexuelle Entwicklung im Jugendalter. Aus: Werner Stangls ArbeitsblĂ€tter.
cite-note-2020. ↑ Rainer Silbereisen u. a. (Hrsg.): Entwicklungspsychologie des Jugendalters (= EnzyklopĂ€die der Psychologie. Themenbereich C: Theorie und Forschung. Serie V: Entwicklungspsychologie. Band 5). Hogrefe, Göttingen u. a. 2008, ISBN 978-3-8017-0592-3, Teil 1, Kapitel 4: Psychosomatische Aspekte körperlicher VerĂ€nderungen./ siehe auch Kapitel 2.4. Entwicklung des sekundĂ€ren Geschlechtscharakteristika. (eingeschrĂ€nkte Buchsicht bei Google-books)
cite-note-2121. ↑ C. Thoeger Nielsen et al.: Onset of the Release Spermatozia (Supermarche) in Boys in Relation to Age, Testicular Groth, Pubic Hair, and Height. In: JCEM – The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. vom 1. Juli 2013, doi:10.1210/jcem-62-3-532 Zitat: „In particular, spermarche may occur when little or no hair has developped, and testes have grown only slightly.“
cite-note-2222. ↑ COPENHAGEN Puberty Study → Mikkel G. Mieritz1, Lars Lau RakĂȘt, Casper P. Hage u. a.: A longitudinal study of growth, sex steroids and insulin-like growth factor I in boys with physiological gynaecomastia. In: The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. veröffentlicht online 19. August 2015, doi:10.1210/jc.2015-2836 (Volltext als PDF-Datei@1@2Vorlage:Toter Link/press.endocrine.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.).
cite-note-232. Ein unwillkĂŒrlicher Samenerguss (Pollution) muss auch bei gesunder Entwicklung nicht zwangslĂ€ufig auftreten, siehe: Pollution #Zeitpunkt
cite-note-2424. ↑ Marquisa Lavelle Moerman: A longitudinal study of growth in realtion to body size and sexual dimorphism in the human pelvis. Dissertation, University of Michigan, 1981.
cite-note-2525. ↑ Nis Brix, Andreas Ernst, Lea Lykke Braskhþj Lauridsen, Erik Parner u. a.: Timing of puberty in boys and girls: A population‐based study. In: Paediatric and Perinatal Epidemiology. Band 33, Supplement 3, Oktober 2018, doi:10.1111/ppe.12507.
cite-note-2626. ↑ Bettina Gohlke, Joachim Wölfle: GrĂ¶ĂŸenentwicklung und PubertĂ€t bei deutschen Kindern. Gibt es noch einen positiven sĂ€kularen Trend? (Growth and Puberty in German Children: Is There Still a Positive Secular Trend?) In: Deutsches Ärzteblatt International. 2009, Band 106, Nr. 23, S. 377–382, doi:10.3238/arztebl.2009.0377.
cite-note-2727. ↑ S. Ojeda et al.: The systems biology of puberty-searching for hypothalamic gene networks. In: Endocrine Abstracts. 2008, Band 16, S. 29.1
cite-note-2828. ↑ Ora Hirsch Pescovitz, Emily C. Walvoord (Hrsg.): When puberty is precocious: scientific and clinical aspects. In: Contemporary Endocrinology. Humana Press, Totowa (N.J.) 2007, ISBN 978-1-58829-742-6.
cite-note-2929. ↑ Nicolas de Roux: Human genetics of pubertal onset. In: Endocrine Abstracts. 2008, Band 16, S. 29.4.
cite-note-3030. ↑ B. J. Ellis, J. Garber: Psychosocial antecedents of variation in girls' pubertal timing: maternal depression, stepfather presence, and marital and family stress. In: Child development. MĂ€rz-April 2000, Band 71, Nr. 2, S. 485–501, PMID 10834479.
cite-note-3131. ↑ Bruce J. Ellis, S. McFadyen-Ketchum, K. A. Dodge, G. S. Pettit, J. E. Bates: Quality of early family relationships and individual differences in the timing of pubertal maturation in girls: a longitudinal test of an evolutionary model. In: Journal of Personality and Social Psychology. August 1999, Band 77, Nr. 2, S. 387–401, PMID 10474213.
cite-note-3232. ↑ T. E. Moffitt, A. Caspi, J. Belsky, P. A. Silva: Childhood experience and the onset of menarche: a test of a sociobiological model. In: Child Development. Februar 1992, Band 63, Nr. 1, S. 47–58, PMID 1551329.
cite-note-3333. ↑ die drei zuvor angefĂŒhrte Studien nach Laura E Berk: Entwicklungspsychologie. MĂŒnchen / Boston [u. a.] 2005, Abschnitt 11.2 Die PubertĂ€t: der körperliche Übergang zum Erwachsensein. S. 490 ff. (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
cite-note-3434. ↑ Lois Jovanovic, Genell J. Subak-Sharpe: Hormone. Das medizinische Handbuch fĂŒr Frauen. (Originalausgabe: Hormones. The Woman’s Answerbook. Atheneum, New York 1987) Aus dem Amerikanischen von Margaret Auer, Kabel, Hamburg 1989, ISBN 3-8225-0100-X, S. 79 ff. und 385.
cite-note-3535. ↑ Felix Alexander Schröter: Konstitutionelle Entwicklungsverzögerung und FamiliĂ€rer und Idiopathischer Kleinwuchs auf dem PrĂŒfstand – Unterscheidbare klinische Diagnosen oder Existenz eines Kontinuums? Dissertation, Philipps-UniversitĂ€t Marburg, Marburg 2010, S. 25–28 Abschnitt: 1.5.2 Konstitutionelle Entwicklungsverzögerung. (PDF-Datei).
cite-note-s-ddeutsche-zeitung-3636. ↑ SĂŒddeutsche Zeitung. Nr. 253; Freitag, 3. November 2006; S. 12.